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Skurriles, Witziges...
Von: Heinz-Gerd Reinkenhoff, Diplom-Psychologe; Copyright © 1997 -
2009. Alle Rechte
vorbehalten. E-Mail für Ihren Lieblingspsychowitz!
In ihrer Ausgabe vom 13.2.1997 berichtet die Westdeutsche Zeitung in einem sechszeiligen Artikel von einem amerikanischen Psychiater, der von seiner Patientin wegen falscher Behandlung verklagt worden war. Der Angeklagte hatte bei ihr 120 Persönlichkeiten festgestellt. Nach seiner Diagnose gehörten zu den Persönlichkeiten u.a. der Teufel, mit Gott sprechende Engel und eine Ente. Er rechnete bei der Krankenversicherung der Klientin seine Behandlung der diversen Persönlichkeiten als Gruppentherapie ab. ... er stellte 300 000 Dollar in Rechnung! Fährt eine Frau mit ihrem PKW in die Werkstatt. Sagt der Mechaniker: "Ich kann nichts finden....!" Sagt die Frau: "Dann ist es wohl doch psychosomatisch."
Ein Passant fragt: "Wo geht es denn hier zum Bahnhof?" Der Gesprächspsychotherapeut antwortet: "Sie möchten gerne wissen, wie Sie zum Bahnhof kommen, nicht wahr?!" Der Verhaltenstherapeut antwortet: "Machen Sie mal einen Schritt in diese Richtung. ... Prima ... und noch einen Schritt. ... Super .... Der Psychoanalytiker antwortet nicht schnell genug, so daß der Suchende lieber jemand anderen fragt. Sozialarbeiter: "Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin." Psychoanalytiker: "Sie meinen dieses lange dunkle Gebäude, wo die Züge rein und raus, rein und raus... fahren?!" Humanistischer Psychotherapeut: "Wenn Du wirklich hin willst, wirst Du den Weg finden." Psychiater: "Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?" Vertreterin der Tiefenpsychologischen Traum-Analyse: "Bahn? Hof? Die Bahn als Lebensbahn ... der jetzige Abschnitt Ihres Lebensweges ... Den Anschluss können Sie also nicht alleine finden - aber immerhin suchen Sie schon! Was assoziieren Sie mit Hof? Haben Sie Schweine? Höfische Vorstellungen? Bestimmte Hoffnungen? Großartig! Übrigens: Hier gibt es keinen Bahnhof ..."
Zwei SozPäds treffen sich auf der Straße. Der eine fragt:" Du, sag´ mal kannst Du mir sagen, wo der Bahnhof ist?" Der andere antwortet: "Nee, Du, kann ich Dir auch nicht sagen, tut mir echt leid." Darauf der erste: "Naja, aber ich fand´s schön, dass wir drüber geredet haben." Am nächsten Tag treffen sie sich wieder und der eine sagt: "Na, hast Du den Bahnhof gefunden?" "Nee," sagt der andere, "aber ich kann jetzt damit umgehen."
In Berlin erzählte man sich gern den
Lieblingswitz von Herrn Professor Heye, einem bedeutenden Psychoanalytiker:
Die Eltern haben ihren Sohn, mit dem es immer
schwieriger wird, zum Psychoanalytiker geschickt. Nach seiner Rückkehr fragt
die Mutter: "Na, watt hat er festjestellt?" Missmutig antwortet der junge
Mann: "Er hat jesagt, ick hätt een Ödipuskomplex." "Ach watt," sagt die
Mutter, "Ödipus, Schnödipus - det wird schon wieda. Hauptsache, du hast
deine Mamma immer janz doll lieb."
zum Thema Alkohol: Arzt: "Haben Sie häufig Durst?" Patient: "Dazu lasse ich es nicht kommen." Arzt: "Trinken Sie viel?" Patient: "Nein, das meiste verschütte ich." Arzt: "Haben Sie Probleme mit Alkohol." Patient: "Nein, immer nur ohne."
Ein Psychologe ist engagiert, um den Direktor bei der Einstellung einer neuen Sekretärin zu beraten. Die Bewerberinnen werden vom Psychologen gefragt: "Was ist 3 +2?" Die erste Bewerberin sagt: "5", die zweite "32", die dritte: "5 oder 32". Der Psychologe gibt seine Beurteilung ab: "Also, die erste ist nüchtern und realistisch, die zweite unkonventionell und kreativ, die dritte diplomatisch, flexibel und wendig. Also, wen werden Sie nehmen?" Darauf der Direktor: "Ich nehme die Blonde mit dem großen Busen."
Ein amerikanischer Wohnwagenhersteller musste einem Mann aus Oklahoma City nicht nur ein neues Wohnmobil stellen, sondern auch noch 1,75 Millionen US$ Schmerzensgeld zahlen. Der US-Bürger hatte die Tempomatic seines Gefährts auf 110 km/h eingestellt und danach den Fahrersitz verlassen, um sich im hinteren Teil seines Wohnmobils einen Kaffee zu bereiten. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und überschlug sich. Der Mann begründete seine Schmerzensgeldforderung: in der Bedienungsanleitung stand nicht, dass man den Fahrersitz bei eingeschalteter Tempomatic nicht verlassen darf. Die Bedienungsanleitung wurde inzwischen geändert! gekürzt aus: PsychotherapeutenFORUM 4/2004
... und weil es so unglaublich leicht ist, durch Missgeschicke reich zu werden zusätzlich gekürzt aus : PsychotherapeutenForum 5/2004: Ein Restaurant in Philadelphia/USA musste an eine Frau ein Schmerzensgeld von 113.500 US$ zahlen, weil diese im Restaurant auf eine Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das Steißbein gebrochen hatte. Das Getränk befand sich auf dem Fußboden, weil die Dame es 30 Sekunden vorher ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte!
Die Westdeutsche Zeitung (WZ) berichtet am 30.7.1998 von einer 35jährigen Frau, die ihren Psychologen auf 10000 DM Schmerzensgeld verklagte. "Der hatte sie wegen Panikattacken mit Schlägen auf ihr nacktes Gesäß behandelt. Diese Therapie sei in Ordnung, so der Psychologe. Er will nicht aus Lustempfinden gehandelt haben. Nun befaßt sich ein Zivilgericht mit dem Rechtsstreit."
Der Bund der Versicherten berichtet in seiner Mitgliederzeitung BdV-Info 1/08 (S. 24) von lustigen aber völlig überflüssigen Versicherungen. Ein holländisches Unternehmen versucht damit Geld zu verdienen. Wie wäre es mit:
"Coffee to go" hieß es zunächst. Heute sind wir häufig schon bei "Coffee togo", oder gerne auch bei "Pizzeria Togo". Doch warum wird denn immer wieder dieses afrikanische Land bevorzugt? Wie wäre es denn dann morgen schon mit "Coffee Somalia" oder "Pizzeria Ghana".
Für alle, die unter den Benzinpreisen leiden, hat der ADAC (ADAC motorwelt 8/2008, S. 8) Vergleichswerte mit Stand Juli 2008 veröffentlicht: Teurer ist es in Norwegen: der Liter kostete 1,67 €, aber wie wäre es mit den USA: 0,67 €, China: 0,58 €, oder zur Abwechslung mal in die Ölförderländer, Algerien bietet 0,22 €, Saudi Arabien 0,11 € und der Hit ist Venezuela mit 0,03 €.
Mailen Sie mir doch Skurriles oder Ihren ganz persönlichen Lieblings-Psychowitz. Stand der Informationen: 6. Juni 2009
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